Pflegeberatung

Pflegeberatung – damit Sie alle Pflege- leistungen nutzen und den richtigen Pflegegrad erhalten

Ein Pflegegrad ist der Schlüssel zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Doch viele Betroffene und Angehörige wissen nicht, wie sie einen Antrag stellen, welche Leistungen ihnen zustehen oder wie sie sich auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) optimal vorbereiten.

Unsere Pflegeberatung setzt genau hier an:

Wir begleiten Sie mit Erfahrung, Empathie und einem klaren Ziel – Ihre Situation bestmöglich zu unterstützen.

Unsere Pflegeexperten helfen Ihnen bei:

  • Anträgen auf Pflegeleistungen – von der Erstanmeldung bis zur Höherstufung

  • Pflegefachlichen Stellungnahmen für Widersprüche

  • Vorbereitung auf den MD-Termin, damit Sie sicher und gut informiert sind

Warum unsere Beratung konkret hilft:

  • Wir wissen, worauf der MD bei der Begutachtung besonders achtet und bereiten Sie gezielt darauf vor.
  • Wir benennen Herausforderungen klar, damit Sie wissen, was auf Sie zukommt.
  • Wir verschaffen Ihnen Überblick über alle Pflegeleistungen: welche gibt es, wie können Sie diese erhalten, was müssen Sie dafür tun.
  • Wir geben praktische Tipps und Schritt-für-Schritt-Unterstützung, damit Sie selbstbewusst handeln können.

Mit unserer Pflegeberatung erhalten Sie professionelle Unterstützung von der Einschätzung Ihres Pflegebedarfs bis zur Begleitung beim MD-Termin – so sichern Sie sich die Leistungen, die Ihnen zustehen.

Ihre Vorteile mit unserer Pflegegrad-Beratung

  • Erfolg durch Erfahrung: 95 % unserer Kund*innen erhalten mit unserer Hilfe den passenden Pflegegrad.

  • Volle Unterstützung: Wir informieren Sie ausführlich über den Ablauf, Ihre Rechte und Leistungen – und setzen uns für Ihre Ansprüche ein.

Häufige Fragen und Antworten

Seit 2017 werden Pflegebedürftige in die Pflegegrade 1–5 eingestuft – je nach Bedarf an Unterstützung im Alltag. Maßgeblich ist, wie selbstständig jemand noch handeln kann. Entscheidend ist also nicht nur die Diagnose, sondern der tatsächliche Pflegeaufwand.

  • Unser Tipp für Sie

Stellen Sie den Antrag auf Pflegeleistungen frühzeitig und formlos – z. B. telefonisch oder per E-Mail bei Ihrer Pflegekasse. Das Eingangsdatum zählt für den Beginn der Leistungen. Dokumentieren Sie am besten belegbar, wann und wie Sie den Antrag gestellt haben.

Häufig gestellte Fragen

Sie müssen einen „Antrag auf Pflegeleistungen“ bei Ihrer Pflegekasse stellen, um einen Pflegegrad erhalten zu können. Die Pflegekasse beauftragt daraufhin den Medizinischen Dienst (MDK, seit 2020 MD) oder Medicproof (bei privat Versicherten) für einen Begutachtungstermin bei Ihnen zuhause zur Prüfung Ihres Unterstützungsbedarfs im Alltag. Auf Grundlage der gutachterlichen Empfehlung entscheidet die Pflegekasse über Ihren Pflegegrad und Ihre Ansprüche auf Leistungen aus der Pflegeversicherung.
Sie persönlich oder eine von Ihnen bevollmächtigte Person kann einen Pflegegrad-Antrag stellen.
Sie müssen den Antrag auf Pflegeleistungen bei Ihrer Pflegekasse stellen. Sie können die Kontaktdaten Ihrer Krankenkasse verwenden, da die Pflegekassen an die Krankenkassen angegliedert sind.
Ja, es ist wichtig, den richtigen Pflegegrad zu erhalten. Je höher Ihr Pflegegrad eingestuft wird, desto mehr Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung zur Unterstützung Ihres Alltags haben Sie.
Mit einem Pflegegrad wird bestätigt, wieviel Unterstützung der Pflegebedürftige für seinen Alltag braucht und welche Ansprüche er gegenüber der Pflegekasse hat. Die möglichen Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung sind abhängig von der Pflegegradeinstufung. Je höher der Pflegegrad, desto mehr Leistungsansprüche haben Pflegebedürftige.
Fragen Sie unsere Pflegeexperten nach einer Übersicht zu Ihren möglichen Leistungen z. B. Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Verhinderungspflege und Entlastungsbetrag. Gerne beraten wir Sie umfassend.

Nach Ihrem Antrag auf Pflegeleistungen bei der Pflegekasse vereinbart der Medizinische Dienst einen Begutachtungstermin bei Ihnen zuhause. Ein Gutachter ermittelt dabei eine Pflegegrad-Empfehlung für die Pflegekasse auf Basis von 64 gesetzlich definierten Fragen zu Ihrem Unterstützungsbedarf im Alltag. Der „Grad der Selbständigkeit und vorhandenen Fähigkeiten“ wird anhand von sechs Modulen bewertet:

  • Mobilität
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Anforderungen bzw. Belastungen durch Krankheiten und Therapien
  • Gestaltung sozialer Kontakte und des alltäglichen Lebens

Beratungsangebote

Unsere Beratung hilft Ihnen, den passenden Pflegegrad zu erhalten. Mit deutlich höherer Erfolgschance, da unsere Pflegeberater Ihnen helfen, Ihren Unterstützungsbedarf bei der Begutachtung richtig und umfassend aufzuzeigen.

Mit Beratung zum richtigen Pflegegrad und den passenden Pflegeleistungen

Kostenlose telefonische Ersteinschätzung Ihrer Pflegesituation

  • In einem kostenlosen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Unterstützung für Ihren Alltag möglich ist und wie Sie alle Leistungen Ihrer Pflegekasse optimal nutzen können.

Pflegefachliche Einschätzung – Professionelle Einschätzung Ihres möglichen Pflegegrads anhand Ihres Unterstützungsbedarfs.

  • Wir erstellen eine professionelle Einschätzung Ihres möglichen Pflegegrads anhand Ihres tatsächlichen Unterstützungsbedarfs. Für die Begutachtung durch den MD und die Einstufung Ihres Pflegegrads zählt nicht nur die Diagnose, sondern wie viel Hilfe Sie im Alltag wirklich benötigen.

    Unsere erfahrenen Pflege-Experten analysieren sorgfältig Ihre individuelle Situation, erkennen Details, die leicht übersehen werden, aber entscheidend für die Punktevergabe sind, geben Ihnen genaue Informationen zum Ablauf des Pflegegradverfahrens und der Begutachtung.

    So erhalten Sie den richtigen Pflegegrad und damit die Pflegeleistungen, die Sie im Alltag tatsächlich benötigen.

Individuelle MD-Vorbereitung

  • Die Individuelle MD-Vorbereitung bereitet Sie detailliert und nach Ihrem individuellen Bedarf auf die Begutachtung durch den MD vor.

    Sie erhalten eine pflegefachliche Stellungnahme auf Basis des Kriterienkatalogs der Pflegekasse. Diese beschreibt Ihre Situation und Ihren Unterstützungsbedarf klar – ein wertvolles Dokument für Antrag oder Widerspruch, damit Sie die bestmögliche Einstufung erreichen.